Könnte Ihre Ehe von mehr Bankkonten profitieren?

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Könnte Ihre Ehe von mehr Bankkonten profitieren?

Wenn Sie und Ihr Ehepartner drastisch unterschiedliche finanzielle Stile haben, kann dies Ihrer Beziehung schaden. Sie und Ihr Ehepartner müssen einen Weg finden, um Ihre Finanzen in Harmonie zu verschmelzen, zum Guten oder zum Schlechten. Wie können Sie mit dieser Situation umgehen? Probieren Sie diese innovative Taktik aus:

Richten Sie ein Konto für “Ihre”, “meine” und “unsere” ein

Richten Sie ein gemeinsames Bankkonto ein, von dem aus Sie Ihre kombinierten Rechnungen wie Miete oder Hypothek, Nebenkosten, Lebensmittel, Gas und andere notwendige Lebenshaltungskosten bezahlen.

Führen Sie außerdem separate Konten, auf denen jeder Ehepartner ein wenig flexibles Geld hat, das er nach Belieben ausgeben kann. Vereinbaren Sie einvernehmlich, dass jeder Ehepartner dieses Geld auf die für ihn am besten geeignete Weise ausgeben darf und der andere Partner keine Einwände erheben kann (vorausgesetzt, das Geld wird für etwas ausgegeben, das legal und ethisch ist).

Sobald Sie beide dieses Konto eingerichtet haben, müssen beide Ehepartner die Regel einhalten, dass sie keinen Einwand dagegen erheben können, wie der andere Partner sein Geld ausgibt, unabhängig davon, wie sie sich fühlen. Es ist am besten, wenn beide Ehepartner keine Meinung äußern.

Schweigen Sie über die Einkäufe Ihres Partners wie bei einem Bekannten. Das ist nicht dein Geld; Es ist Geld, das Ihrem Ehepartner gehört, und im Interesse Ihrer Beziehung haben Sie beide vereinbart, über diesen Teil Ihres Budgets die volle Autonomie zu genießen.

Wie viel sollten Sie dafür budgetieren?

Sie müssen zusammenarbeiten, wenn Sie entscheiden, wie groß Ihre individuellen Konten sein sollen. Einige Paare führen individuelle Konten, die zufällige Geldbeträge darstellen, z. B. 1% oder 2% ihres gesamten Haushaltsbudgets. 

Wenn ein Paar beispielsweise zusammen 5.000 US-Dollar pro Monat einbringt und 2 Prozent dieses Einkommens auf seine individuellen Konten verteilt, hat es jeweils 50 US-Dollar pro Monat (insgesamt 100 US-Dollar), mit denen es nach Belieben spielen kann. 

Andere Paare entscheiden sich dafür, einen größeren Teil ihres Haushaltsbudgets auf ihren individuellen Konten zu belassen, beispielsweise 5%, 10% oder sogar 20%. 

Wenn dasselbe Paar, das zusammen 5.000 US-Dollar pro Monat einbringt, beschließt, 20% seines Einkommens für dieses Projekt zu verwenden, erhält jeder einzelne Partner 500 US-Dollar pro Monat, die er nach Belieben ausgeben kann. In diesem Beispiel werden insgesamt 1.000 US-Dollar für das Projekt „Ihr und meins“ bereitgestellt.

Unterschiedliche Beträge verdienen

Diese Situation wird schwierig, wenn Sie und Ihr Ehepartner drastisch unterschiedliche Geldbeträge verdienen. Der Ehegatte mit dem höheren Einkommen hat möglicherweise das Gefühl, dass er den Ehegatten mit dem niedrigeren Einkommen subventioniert, insbesondere wenn beide Ehegatten einkommensschaffende Jobs außerhalb des Hauses haben, der Ehegatte mit dem höheren Einkommen jedoch tendenziell länger arbeitet. In einigen Beziehungen kann dies zu Ressentiments führen.

Auf der anderen Seite kann sich der Ehegatte mit niedrigerem Einkommen unterbewertet fühlen, insbesondere wenn er oder sie die meisten Haushaltsaufgaben übernimmt. In diesen Situationen hat der Ehegatte mit niedrigerem Einkommen möglicherweise das Gefühl, dass seine inländischen Beiträge nicht anerkannt werden.

Für dieses Problem gibt es keine einheitliche Lösung. Hier sind einige Möglichkeiten:

  • Einige Paare weisen jeder Person unabhängig vom Einkommen jedes Einzelnen den gleichen Geldbetrag zu . 
  • Einige Paare weisen jeder Person Geld zu, das proportional zu ihrem jeweiligen Einkommensniveau ist. Wenn ein Partner 70% des kombinierten Haushaltseinkommens einbringt, während der andere Partner die restlichen 30% einbringt, erhält jeder Einzelne ein persönliches Ausgabenkonto, das proportional zu seinem finanziellen Beitrag ist. 
  • Einige Paare zahlen dem Ehepartner, der die meisten Haushaltsaufgaben erledigt, ein „Gehalt“. 

Wie Sie sehen können, handelt es sich hierbei um einzigartige Ansätze. Keines davon ist besser oder schlechter als jede andere Option, sie sind einfach anders. Persönliche Finanzen sind „persönlich“, daher müssen Sie entscheiden, welcher Ansatz am besten zu Ihren Werten, Persönlichkeiten und Stilen passt. 

Author: Ahmad Faishal

Ahmad Faishal is now a full-time writer and former Analyst of BPD DIY Bank. He's Risk Management Certified. Specializing in writing about financial literacy, Faishal acknowledges the need for a world filled with education and understanding of various financial areas including topics related to managing personal finance, money and investing and considers investoguru as the best place for his knowledge and experience to come together.